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Startphase: Pro für alle. Bis 31. Oktober 2026 ist alles mit drin — keine Zahlungsdaten, nichts, was sich heimlich verlängert.

Aufzeichnung und Datenhoheit

Eine Aufzeichnung ist das Rohmaterial jeder späteren Geschichte — Archiv, Erinnerung, Beleg. Zwei Prinzipien: Sie gehört dir, und sie bleibt roh.

Was aufgezeichnet wird

  • Standort — so oft, wie das Telefon ihn hergibt (auf dem iPhone rund einmal pro Sekunde), ungeglättet und ohne nachträgliches Zurechtrücken auf die Straße. Stehst du 2 Meter neben der Fahrbahn, steht der Punkt 2 Meter neben der Fahrbahn. Ehrliche Daten, kein Make-up.
  • Bewegung — Beschleunigung, Drehrate, Magnetfeld. Roh, wie die Sensoren sie hergeben, nicht als fertig verrechnete Richtung. 25-mal pro Sekunde, immer. Kein Hoch- und Runterschalten je nach Laune der Strecke: Die langweilige Sekunde ist genauso fein aufgelöst wie die, in der es interessant wird.
  • Luftdruck — sofern das Telefon ein Barometer hat, etwa einmal pro Sekunde. Aus dem rohen Druck rechnen wir die Höhe später selbst, statt die fertige Zahl des Betriebssystems zu übernehmen.

Pause

Du pausierst selbst. Es gibt keine Automatik, die für dich entscheidet, wann eine Fahrt zu Ende ist — ein Stau ist keine Pause, und ein langer Kaffee ist keine Fahrt.

Eine Pause hält die Aufzeichnung wirklich an: Es wird nichts mehr mitgeschrieben, und die Sensoren, die nur für die Aufzeichnung laufen, werden abgeschaltet. Keine Daten im fremden Wohnzimmer, keine Daten beim Café-Stopp. Der Standort läuft weiter — die Karte unter dir soll ja weiter funktionieren —, er landet nur in keiner Datei. Und er geht auch an niemanden raus: in einer Gruppenfahrt sehen dich die anderen als pausiert, nicht als wandernden Punkt.

Die Pause selbst wird vermerkt, mit Anfang und Ende. Später trennst du damit echte Fahrzeit von Rumsteh-Zeit — die Zahlen lügen nicht, auch wenn die Gruppe es tut.

Weitergeben

Drei Wege, und sie haben verschiedene Zwecke:

  • In der Gruppenfahrt teilt der Gastgeber die Route direkt an alle Mitfahrer. Kein Dateiaustausch, kein Umweg.
  • Als .mnav — unser offenes Austauschformat, und die beste Wahl, wenn die Gegenseite es lesen kann. Deine Spur geht unverändert raus, Punkt für Punkt, nie ausgedünnt — und sie behält, woher sie stammt. GPX löscht diese Herkunft nicht, es überschreibt sie: was einmal durch GPX gelaufen ist, kommt als importierte Fremdspur zurück, ganz gleich, was es vorher war. Planst du statt zu fahren, hält .mnav zusätzlich alles, wofür GPX kein Feld hat — Ordner, dieselbe Route in mehreren Projekten, den Unterschied zwischen Durchfahren und Anhalten, Wartezeiten, das Routing-Profil. In GPX ist das weg, und zwar still.
  • Als GPX — für alles andere. Jedes Navi und jedes Portal versteht es, und für eine reine Streckenaufzeichnung ist es völlig in Ordnung.

Der Weg nach draußen ist das Teilen-Menü deines Telefons: Forum, Mail, AirDrop, deine eigene Cloud. Einen Feed in der App gibt es absichtlich nicht — was du teilst, nimmt die Kanäle, denen du ohnehin traust.